Ein Korb voll Glück

Universität Vechta zu Gast in der Lausitz

Die Universität Vechta lernte ich über einen Kontakt in den sozialen Medien kennen, oder vielmehr wir kamen Prof. Dr. Karl Martin Born und ich über das Thema regionale Wertschöpfung ins Gespräch, weil wir uns auf Facebook vernetzt haben. Der Masterstudiengang „Transformationsmanagement in ländlichen Räumen“ suchte Partner für eine Fachexkursion der Studierenden, die es ihnen ermöglichen würde, sowohl mit Produzenten, wie auch Netzwerkerinnen in der Lausitz Kontakt aufzunehmen. Genau dafür ist unser “Netzwerk regionale Wertschöpfung” ins Leben gerufen worden und ich habe mich besonders gefreut, dass ich als Marktschwärmerei-Gastgeberin, Kooperationspartnerin des Landkreises Görlitz und Forschende zum Thema regionale Wertschöpfung hier aktiv werden konnte.

An Anfang standen mehre ausführliche telefonische Abstimmungen und die gemeinsame Überlegung, wie man die Exkursion für beide Seiten erfolgreich gestalten kann. Dazu zählt aus meiner Sicht immer, die bestehenden Kontakte in der Region im Sinne eines “matching” mit den externen Partnern zusammenzubringen. Wer passt zu wem? Wer kann zu der Aufgabenstellung einen Beitrag zu leisten? Und besonders wichtig bei der Arbeit mit regionalen Akteuren und Produzentinnen: Wer hat gerade Zeit und kann sich um die Anfragen kümmern? Diese Netzwerkarbeit sorgt dafür, dass wir Überlastung vermeiden, bereits erhobene Daten zur Verfügung stellen und Doppelanfragen “umlenken”.

Die Marktschwärmerei Zittau ist der perfekte Ort, um sowohl mit Produzentinnen wie auch mit den Endverbrauchern ins Gespräch zu kommen. Aber die Exkursion beschränkte sich natürlich nicht nur auf die Begleitung der Verteilung. Über die ausgewählten Kontakte konnten die Studierenden zahlreiche Interviewpartner kennenlernen und durch deren jeweilige Sichtweise auf das Thema regionale Wertschöpfung einen insgesamt komplexen Eindruck mitnehmen. Ich freue mich schon auf die Auswertung des Datenmateriasl und die Berichte, denn wir sind nicht nur Info-Geber und Beforschte, sondern nutzen diese Begleitforschung auch für die aktive Reflexion unserer Arbeit. Eine Weiterführung der Kooperation mit der Universität Vechta kann ich mir sehr gut vorstellen und stehe dafür auch im Rahmen der neuen Bio-Regio-Modellprojekte immer gern zur Verfügung.

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