Ein Korb voll Glück

Genuss aus der Gärtnerei

Für unseren Besuch in der Gärtnerei Fritsche habe ich mir etwas Besonderes ausgedacht. Es geht um den gesunden Genuss und die besonderen Vorteile, die wirklich frische und regionale Produkte für unsere Ernährung, unser Wohlbefinden und unseren Alltag bedeuten. Also sollten wir nicht nur die Gärtnerei Fritzsche kennenlernen, mit dem Gärtner sprechen und uns erklären lassen, wie hier Gemüse gezogen wird. Wir sollten Salate, Gemüse, Kräuter und Tee auch kosten und uns von der Qualität selbst überzeugen. Schließlich haben wir heute einen Bildungsauftrag (durch den Kooperationspartner Volkshochschule Dreiländereck) und einen Gesundheits- und Genussauftrag (durch den Kooperationspartner AOKplus Sachsen/Thüringen).

Schon lange vor den Gästen unserer Genuss-Führung bin ich vor Ort und spreche mit Robert und Sabine Fritsche ab, was wir anbieten können und wie die Führung aussehen soll. Sabine kümmert sich um einen frischen Tee aus Minze, Salbei und vielen anderen Kräutern aus der Gärtnerei. Für die Führung entschuldigt sie sich, die Kinder müssen ein Abendessen bekommen und neben dem Familienbetrieb ist schließlich auch die Familie zu versorgen. Robert wird die Gärtnerei zeigen und sagt, er ist gespannt auf die Fragen, die gestellt werden. Ich bin für die Organisation und den kulinarischen Teil verantwortlich. Meine geliebte heiße Platte baue ich im Gewächshaus auf, Öl und Essig, Salz und Pfeffer, Schälchen und Gabeln, Pfannkuchenteig und frisches Brot – ich glaube, wir haben an alles gedacht. Im Mittelpunkt werden aber natürlich die frischen Erzeugnisse der Gärtnerei stehen, die wir ganz bewusst pur und einfach anbieten möchten.

Die Gäste kommen und schauen sich die Gärtnerei an, besuchen als Erstes den Hofladen und decken sich gleich für das anstehende Wochenende ein. Eine Zittauerin wundert sich, dass sie sich hier in diesem Winkel der Stadt noch gar nicht umgeschaut hat und die Gärtnerei gar nicht kennt. Was gibt es schöneres, als Neues vor der eigenen Haustür zu entdecken! In den nächsten eineinhalb Stunden schauen wir uns die bewirtschafteten Flächen an, werfen einen Blick in die Folientunnel und erfahren viele Details aus dem Alltag eines nachhaltig wirtschaftenden Betriebs. Unsere Gäste stellen Fragen und wollen es ganz genau wissen. Seit wann werden denn hier Melonen angebaut? Ist es einfach, die Menschen vor Ort von der Qualität zu überzeugen, oder redet man dann doch vor allem über den Preis? Wie entscheidet man, welche Sorten “funktionieren” und was wünschen sich die Käufer und Käuferinnen?

Genuss von hier, pur und edel

Ich freue mich besonders, dass meine Idee mit dem Gemüsegrillen so gut ankommt. Es ist schön, nach der Führung noch etwas Zeit zusammen zu verbringen. Eigentlich fallen einem die wichtigen und interessanten Fragen immer erst nachher ein, merkt ein Besucher an. Genau deshalb nehmen wir uns diese Zeit und genießen dabei frisches Grün. Es gibt einen einfachen Salat aus verschiedenen Blattsalaten mit heimischen Balsamico aus Brandenburg, Öl aus der lokalen Mühle und Honig vom Imker. Als Überraschung grille ich nicht nur Paprika und Zucchini, die wir alle schon mal geröstet haben, sondern auch Blumenkohl und Brokkoli, Lauch und Möhren.










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