Ein Korb voll Glück

Solidarische Landwirtschaft

Ein anspruchsvolles und umfangreiches Aufgabengebiet für Untersuchungen, Begleitforschung und Konzeptentwicklung ist die Solidarische Landwirtschaft. “Bei Solidarischer Landwirtschaft werden die Lebensmittel nicht mehr über den Markt vertrieben, sondern fließen in einen eigenen, durchschaubaren Wirtschaftskreislauf, der von den Verbraucher*innen mit organisiert und finanziert wird.” Auch in unserer Region wirtschaften einzelne Betriebe bereits nach dem Modell der Solidarischen Landwirtschaft. Wir finden aber, da geht noch viel mehr! Wie können wir das Konzept bekannter machen? Gibt es Möglichkeiten, die bestehenden SoLaWis zu unterstützen? Welche Faktoren beeinflussen das Wirtschaftsmodell? Welche Voraussetzungen müssen für den Aufbau und Betrieb einer SoLaWi gegeben sein? Unterscheiden sich die Konzepte im ländlichen Raum von denen in der Nähe eines urbanen Zentrums? Welche sozioökonomischen Implikationen verbinden sich mit SoLaWi und welches Potenzial ergibt sich für den informellen Wissenstransfer innerhalb der Unterstützerschaft? Wie wird ein kluges Erwartungsmanagement gepflegt, das den Anspruch mitzugestalten, mit den Anforderungen des bäuerlichen Landwirtschaftsbetriebs verbindet? Können SoLaWis im ländlichen Raum gemeinsam mit Ernteteiler*innen aus den urbaen Zentren entwicklet und bewirtschaftet werden?

Der Themenschwerpunkt “Potenziale der Solidarischen Landwirtschaft für Erzeuger & Verbraucher im Landkreis Görlitz” wird im Rahmen der beiden Bio-Regio-Modellprojekte bearbeitet. Das Projekt „Regionalwert schaffen – Netzwerk für Wertschöpfungsketten und nachhaltige Entwicklung in der Lausitz“ stellt die Chancen und Risiken der Bewirtschaftungsform für Betriebe im ländlichen Raum in den Vordergrund. Von Konzeptentwicklung bis Kundenbefragung, von Kreislaufwirtschaft bis Kommunikationsstrategie reichen die potenziellen Aufgabenstellungen. Das Projekt “Stadt-Land-Brücke 4.0 – Lausitz goes Dresden.” widmet sich der Verbindung zwischen urbanen Zentren und peripheren Regionen. Themenfelder sind die logistische Optimierung, der Erwartungsmanagement, Einsatz von Plattformlösungen und anderen digitalen tools und die Stadt-Land-Kommunikation. In Dresden werden wir für das Projekt vom Ernährungsrat Dresden und Region unterstützt. Hinter dem Ernährungsrat stehen starke Partner und NGOs wie die Lokale Agenda 21 für Dresden e.V.

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