Oberlausitzer Nelkenapfel

Alte Bäume ziehren die Landschaft

Alte Bäume ziehren die Landschaft

Wir von Slow Food Lausitz möchten 2019 zum Jahr des Lausitzer Nelkenapfels machen und ich begleite unser Projekt mit meinem Blog. Anregungen und Idee sind herzlich willkommen! Der Nelkenapfel ist der „Passagier“ der Region für die „Arche des guten Geschmacks“. Was das ist und was es bedeutet, lest ihr hier:

http://www.slowfood.de/biokulturelle_vielfalt/die_arche_passagiere/lausitzer_nelkenapfel/

Nachbarn auf dem Dorf

Nachbarn auf dem Dorf

Der Lausitzer Nelkenapfel ist eine alte, lokale Apfelsorte, die mindestens seit Mitte des 18. Jahrhunderts in Ostsachsen im Gebiet der Oberlausitz bekannt ist. Da ihre Ansprüche an Boden und Klima gering sind, eignet sie sich gut für die schwierigeren Terrains des Lausitzer Berglandes, wo ihre Bäume noch heute das Landschaftsbild prägen.

Nelkenäfel im November? Allerdings! Wenn es keinen zu strengen Frost gibt, kann man diese Sorte sehr lange ernten. Denn die Oberlausitzer Nelkenäpfel sind sehr widerstandsfähig. Am besten erntet man sie vorsichtig und lagert sie dann in einem kühlen und gut belüfteten Raum auf Stroh oder in einer Apfelkiste. So kann man die Ernte bis in den März hinein genießen. Denn Lageräpfel sicherten in früheren Zeiten die Versorgung über den Winter. Am besten schmecken die Nelkenäpfel an Weihnachten.